10. Befreiung

Innere Stimmen können im Leben große Macht ausüben. Sie können isolieren und Menschen dazu bringen, sich selbst Schmerz zuzufügen. Jesus weist diesen zerstörerischen Kräften einen deutlichen Platz zu.
Dieses Lied interpretiert die Geschichte von der Heilung des Besessenen vor Gerasa, der von vielen Dämonen gequält wurde. Jesus befreit ihn, und die Dämonen fahren in eine Schweineherde, die daraufhin in einen See stürzt und ertrinkt. (Markus 5,1 ff)

Da sitzt er auf dem Stein und ist frei,
als wäre überhaupt nichts dabei.
Gelassen und entspannt,
ich hätte ihn fast nicht erkannt.
Gut gekleidet ist er herrlich anzusehn.
Ich bin ratlos, wie konnte das geschehn,
wie konnte das geschehn?

Und dann sehe ich den Meister bei ihm
und daneben seine Jünger, sein Team.
Nach unerträglicher Zeit
hatten sie ihn endlich befreit
aus hoffnungsloser Situation,
aus Dunkelheit und Isolation, und Isolation.

Die Legionen von dämonischen Stimmen
konnten offensichtlich nicht schwimmen.
Sie sind versunken im See
und sie tun ihm nun nicht mehr weh.
Und auch er selbst muss sich nun nicht mehr schlagen.
Nur die Hirten haben Schweine zu beklagen,
haben Schweine zu beklagen.

Auch ich kann oft die Stimmen nicht zählen,
die mir wehtun, mich beschämen, mich quälen.
Doch du machst ihnen Beine.
Du entlarvst sie als Schweine,
lässt sie im Meer deiner Liebe verschwinden
und mich Heil und Frieden finden,
und mich Heil und Frieden finden.

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