14. … bis zum Ende der Nacht

Meine Seele ist still, der Sturm hat sich gelegt,
mein Herz ist nicht mehr so aufgeregt,
nur mein Geist sitzt geduldig und wacht
in der Ruhe der Nacht.
All die tosenden Kämpfe sind vorbei,
was vorher wichtig war, wird einerlei,
all die Fragen sind zum Schweigen gebracht
in der Ruhe der Nacht.

Hast meinen Zorn gelähmt
hast mich gezähmt,
mein Gott,
hast mich mit Liebe umhüllt,
mit deinem Frieden erfüllt,
mein Gott.

Habe wie Jakob mit dir gerungen,
deine Liebe hat mich schlussendlich niedergezwungen
mit unüberwindlicher Macht
in der Ruhe der Nacht.
Habe den Kampf nur scheinbar verlorn,
aus den Schmerzen und Qualen ist Neues geborn,
etwas Gutes zum Leben erwacht
in der Ruhe der Nacht.

Hast meinen Zorn gelähmt …

Noch ist es dunkel, ich kann noch nichts sehn,
ich weiß noch nicht, wie soll es weitergehn?
Spür nur deine Hand auf mir ganz sacht
in der Ruhe der Nacht.
Weiß gar nichts, außer dass du mich liebst
und auch in dem Dunkel ganz nah bei mir bliebst.
Und ich bitte dich, gib auf mich acht
bis zum Ende der Nacht.

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