2. Solang´ uns deine Liebe nicht treibt

Solang‘ uns deine Liebe nicht treibt,
solang‘ der Verletzte am Boden liegen bleibt
und wir vorübergehn
als ob wir ihn nicht sehn,
solang‘ ist alles null und nichtig.

All unsre Dienste, unser ganzes Programm,
die vielen Projekte, das ganze Tamtam
sind ein Schlag in die Luft.
Diese Riesenkluft
zwischen Arm und Reich ist nicht richtig.

Wir halten uns für Gottes Dynamit
und sind wie Pharisäer und Levit
und nehmen uns nur selber furchtbar wichtig.

Solang‘ uns dein Heiliger Geist nicht berührt
und in unserm Leben wirklich regiert,
ist der Erfolg gering,
es bleibt ein menschlich Ding,
solange wir die Sache selber lenken.

Doch wenn dein Heil´ger Geist auf uns fällt,
gehn wir verändert durch diese Welt
und wir bleiben stehn,
wenn wir Beraubte sehn,
fangen an uns selber zu verschenken.

So werden wir zu Gottes Dynamit,
alles um uns ‚rum reißen wir mit,
und gar nichts kann dein Wirken mehr beschränken.

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