5. Stille den Sturm

Es tröstet mich, dass die Menschen, die mit Jesus gelebt haben, das Vertrauen auch erst lernen mussten, indem sie mit ihm in Stürme geraten sind (siehe Mk 4,35-41).

Stille den Sturm! Glätte die Wogen!
Rette mich vor dem Untergehn!
Du hast mich schon oft aus dem Wasser gezogen,
doch im Augenblick ist keine Rettung zu sehn.
Nur diese riesengroßen Wellen.
Und mein kleines Boot droht zu zerschellen.

Herr, bist du denn noch im Spiel?
Im Moment merk ich davon nicht viel.
Herr, bist du denn noch im Boot,
dann wach auf, beende meine Not, beende meine Not.

Plötzlich legt sich der Sturm, es verschwinden die Wogen,
und am Himmel leuchtet ein Regenbogen.
Und ich erkenne, wie klein mein Glaube ist.
Wie oft ich vergesse, wer du eigentlich bist.

Dir gehorcht der Sturm, dir gehorchen die Wellen,
und mir bleibt nur übrig, staunend festzustellen:
Deine Verlässlichkeit, deine Treue
überraschen mich immer wieder aufs Neue,
immer wieder aufs Neue.

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