Geschichte

„Feuersteine“

Wie alles angefangen hat

1963 in Würzburg geboren habe ich seither – typisch fränkisch – fast immer hier gelebt.
33 Jahre meines Lebens verliefen ganz unspektakulär: Schulzeit, Studium des Lehramtes für Grundschulen, neun Jahre als Lehrerin an verschiedenen Schulen in Unterfranken.
1996 stieg ich aus meinem Beruf aus, um mich in einem Sabbatjahr neu zu orientieren. In dieser Zeit erwachte in mir die Leidenschaft für die Liedermacherei. Die ersten zaghaften Schritte in diese Richtung und mein erstes Konzert mit zwölf geladenen Gästen in meinem Wohnzimmer begleitete Frank Kremer. Heute lebt er in Schottland und unterstützt meine Arbeit als Grafiker und Webmaster.

Von 1998-2007 wurde ich von verschiedenen Musikern begleitet und vorangebracht.
Aus der Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Thomas Strobel entstand die erste CD “ …bis zum Ende der Nacht“ (1999).
Besonders prägend war für mich die äußerst beschwingte Zeit mit meiner Band „feuerstein“ (1999 – 2002). In diesen Jahren entstanden kurz hintereinander zwei weitere CDs: „Im Schatten deiner Flügel“ (2000) und „Vom Leben“ (2001).

Nachdem sich meine Band allmählich aufgelöst hatte, war ich eine Zeit lang mit Christine Kandert auf Tour, die mit mir die erste (1999), vierte (2005) und sechste CD „auf dem Weg“ (2015) produzierte. Mit dem Erscheinen der vierten CD beschloss ich, den Bandnamen „feuerstein“ endgültig abzulegen und als Liedermacherin unter meinem eigenen Namen (solo oder manchmal auch mit Begleitmusikern) aufzutreten.
In den letzten Jahren bildete sich mein Profil als Solokünstlerin immer mehr heraus. Der Radius meiner Auftritte erweiterte sich in aller Himmelsrichtungen und erste Konzertreisen führten mich auf neues Land, besonders in Richtung Osten bis zur polnischen Grenze.

Parallel habe ich mich auf einem anderen beruflichen Zweig weiterentwickelt: Nach einem Studium der Theologie im Fernkurs und einer Klinischen Seelsorgeausbildung (KSA) arbeitete ich fünf Jahre ehrenamtlich als Klinikseelsorgerin in der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg. Dann wurde mir die Weiterbildung zur Psychoonkologin und eine halbe Stelle am Brustzentrum angeboten: Diese Chance habe ich gern ergriffen und dann sechs Jahre lang hauptberuflich in der psychosozialen Begleitung von krebskranken Frauen gearbeitet. Im Oktober 2013 gab ich meine Stelle in der Klinik auf und widmete mich wieder mehr meinen Konzerten und meinen musikalischen Projekten (z.B. meiner kürzlich erschienenen CD „auf dem Weg“). Seit 01. Juli 2015 arbeite ich  im Auftrag der Diözese Würzburg wieder vertretungsweise als Krankenhausseelsorgerin. Diese beiden Standbeine lassen sich gut miteinander vereinbaren.

Stefanie live in Hechingen | 2009

Martin & Stefanie Schwab

Dass ich auf so verschlungenen Pfaden meinen eigenen Weg suchen und finden konnte, verdanke ich vor allem meinem Mann Martin, der mir seit über 30 Jahren zur Seite steht und mich in jeder Hinsicht unterstützt.