9. Sommermorgen

Samstagmorgen um halb acht,
ich bin grad aufgewacht.
Ich seh´ noch schrecklich aus
und torkle aus dem Haus.
In der Hand meine Kaffeetasse
steh´ ich auf der Terrasse
und freu´ mich unbändig – wie ein Kind -,
weil ich so einen Sommermorgen einfach göttlich find´.

So ein Sommermorgen ist für mich ein Rest vom Paradies,
Er belebt mich und bringt mein ganzes Wesen in Schwung.
Und mir scheint, als Gott uns aus Eden entließ,
gab er uns den Sommer als Erinnerung.

Die Augen noch verklebt,
fühl´ ich mich doch belebt.
Ich bin wunderbar beschwingt.
Meine Seele singt.
Sie jubiliert in den höchsten Tönen,
während erste Sonnenstrahlen mich verwöhnen.
Es hat bestimmt schon über 20 Grad,
dabei betritt der Sonnenball doch grad erst seinen Pfad.

So ein Sommermorgen …

Die Luft ist noch ganz lau,
und im Gras da glitzert Tau.
Die ersten Blüten spitzen vor.
Und ein ganzer Chor
von Vögeln musiziert in meinem Garten,
so als könnten sie den Tag kaum noch erwarten.

So ein Sommermorgen …

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